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Forschungsschwerpunkte

Ein zentrales Thema sind Asymmetrien in der sozialen Kognition und Kommunikation. Dazu gehören erstens Asymmetrien in der Art und Weise, in der soziale Vergleiche gezogen werden sowie die Bedeutung solcher Sprachgewohnheiten für (häufig von Ungleichheit geprägte) Intergruppenbeziehungen. Auch über asymmetrische Vergleiche hinaus ist Ungleichheit zwischen verschiedenen Gruppen ein wichtiges Thema, insbesondere Ungleichheit zwischen Geschlechtergruppen sowie Gruppen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status. (v.a. Susanne Bruckmüller, Maike Lösch).

Zweitens beschäftigen wir uns mit Asymmetrien zwischen zwei zentralen Inhaltsdimensionen der sozialen Wahrnehmung und Urteilsbildung, „Agency“ (Selbstsicherheit, Durchsetzungsfähigkeit und Kompetenz) und „Communion“ (Kooperation, Freundlichkeit und Moralität). Hier untersuchen wir sowohl grundlegende Prozesse, wie implizite Persönlichkeitstheorien bezüglich dieser Eigenschaftsdimensionen, als auch stärker angewandte Fragestellungen, wie die Bedeutung dieser beiden Dimensionen in der Beurteilung politischer Akteure. (v.a. Andrea AbeleBrehm, Susanne Bruckmüller, Nicole Hauke)

Ein dritter wichtiger Forschungsschwerpunkt betrifft Vertrauen, insbesondere (häufig fehlendes) Vertrauen in politische Akteure. Hier befassen wir uns sowohl mit der grundsätzlichen Definition und Messbarkeit von Vertrauen als auch mit verschiedenen Einflüssen auf politisches Vertrauen wie verschiedene Kommunikationsstrategien einzelner Politikerinnen und Politiker oder der sozialen Vielfalt („Diversity“) politischer Parteien (Susanne Bruckmüller, Nicole Methner).

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die jeweiligen Themen sowie eine Auswahl jeweils zentraler Publikationen (vollständige Liste siehe „Publikationen“); weitere Informationen zu unserer aktuellen Forschung finden Sie auch unter „aktuelle Projekte“ und „abgeschlossene Projekte“.